Freimaurerei

Was ist Freimaurerei? – Diese Frage wird uns sehr oft gestellt und doch hat sich die Antwort im Kern nicht verändert. So wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Novellierung der Großlogenverfassung geschrieben:

“Der Freimaurerbund kennt als Bruder- und Menschheitsbund keinen Unterschied der Religionen und Konfessionen, der Nationalität und politischen Richtung, auch nicht der Rassen und der Klassen”

– Zitat aus der Verfassung der Großloge Zur Sonne (1905)

“Was ist Freimaurerei? – Ein eigenartiges Lehrgebäude der Sittlichkeit, in Allegorien gehüllt und durch Lehrbilder erläutert.”

– Zitat aus den Katechismen für den Ersten Grad (Stand 1947)

und auch im neuen Jahrtausend definieren wir uns durch die gleichen Werte

„Freimaurerei ist eine humanistische Vereinigung mit dem Ziel, die Zivilcourage zu verbessern.“

– Stephan Roth-Kleyer, Großmeister der Großloge A.F.u.A.M.v.D.

Die Freimaurerei ist ein Jahrhunderte alter ethisch-humanistischer Bund freier Menschen, welcher seine Prägungsphase in der Aufklärung hatte. So stehen noch heute diese Werte im Mittelpunkt: 

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit – Toleranz – Humanität

Freimaurer sind davon überzeugt, dass nur die ständige Arbeit an sich selbst einen zu einem besseren Menschen macht und durch die Verbesserung des Einzelnen, Stück für Stück, die Menschheit verbessert wird. In Deutschland leben derzeit über 17.000 Freimaurer verschiedener Lehrarten und Ausprägungen.

Freimaurer Organisieren sich in Logen, hierbei bezeichnet der Begriff Loge gleichzeitig den Raum, die Gruppe als Einheit und die rechtliche Organisation. In Deutschland sind Logen als registerierte Vereine organisiert. Die einzelnen Logen gehören Großlogen an, welche gleichzeitig die Repräsentanz der Vereinigten Großlogen von England im jeweiligen Land sind und die Interessen ihrer Mitgliedslogen gegenüber dieser vertreten.

Die Traditionelle Freimaurerei ist seit jeher ein Männerbund, jedoch gibt es vielerorts außerhalb der Regularität auch gemischte Logen, sowie auch reine Frauenlogen.

Das Ziel aller Freimaurerischen Lehrarten ist die Verbesserung des Einzelnen und das aktive integrieren einer ethischen Lebensweise in das eigene Leben und dadurch in die Gesellschaft.

Die Johannes-Maurerei gliedert sich in 3 Grade, – Lehrling, Geselle und Meister – welche nicht als Hierarchie oder Wertigkeit zu verstehen sind, sondern lediglich als Erfahrungsstufen auf dem Weg zur Selbsterkenntnis.

Freimaurer treffen sich regelmäßig in unterschiedlichem Rahmen, von Gesprächsabenden mit Vortrag bis zur rituallen Tempelarbeit. Die Tempelarbeit ist eine rituelle geschlossene Versammlung bei welcher durch gemeinsames Erleben eines traditionellen Rituals mit Symbolen und Allegorien, Verstand und Gefühl gleichermaßen angesprochen werden. Ziel ist auch hier, die Förderung der Gemeinschaft und die individuelle Entwicklung.

Viele weitere Informationen finden Sie auf freimaurerei.de

Empfohlene nächste Lektüre:

Alternativ weiter zu: Wie werde ich Freimaurer?→

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